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Theatral-Circensische Performance
 

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 VERTIGO

Das Projekt Vertigo
ist inspiriert vom Leben meines 1982 an Muskelschwund verstorbenen Bruders Burkhard Kirschhofer und dem Leben und Werk des niederländischen Malers Vincent van Gogh.

Ausgangspunkt ist das Sterbebett des nach seinen Selbstmordversuches schwerverwundeten v. Goghs.
Van Gogh beschwört die Toten.
Anachronistisch manifestieren sich reale und fiktive Personen und Objekte und treten miteinander in einen Dialog.
Thematisiert wird der entblößte, zerbrochene, verschwindende Körper in Auseinandersetzung mit seinen Werken, Spuren, Erinnerungen.
Vor allem v. Goghs Beziehung zu dem Evangelium und seiner Hinwendung zur Kunst als trostspendendes "neues" Evangelium, bilden neben der vordergründig unspektakulären Biografie meines Bruders die Eckpunkte dieser Arbeit.
Das Stück ist gekennzeichnet von einer expressiv/ suggestiven Bildsprache und unterliegt grundsätzlich keinem durchgehenden Handlungsablauf oder psychologischer Entwicklung.
Neben den körpertheatralen Mitteln und der dafür komponierten und großteils live gespielten Musik von Vinzenz Wizelsberger werden Installationen/ Projektionen und sich im Laufe der Aufführung veränderte Skulpturen verwandt und tragen zu dem "performance" Charakter von VERTIGO bei.

Idee | Regie | Bühne | Darstellung:
Ulfried Kirschhofer
Musik | Komposition | Darstellung:
Vinzenz Wizelsberger